Geschädigter einer fehlfinanzierten Immobilie/Immobilienvertriebsbetrug/Rückabwicklung.

 

 Im Januar 2000 habe ich in einer Zeitschrift eine Anzeige gelesen „Ohne Eigenkapital zur Eigentumswohnung“ – DC Immobilien und Kapitalanlagen Köln Tel. Nr.: 0221-6110191.

 

Diese Anzeige habe mich interessiert und deshalb habe ich diese Firma angerufen. Ich wollte nur wissen, wie so etwas möglich ist. Die Frau teilte mir, dass solche Sachen nicht über das Telefon geklärt werden könnten und wir zu ihnen kommen sollten.

 

Am 22.01.2000 haben wir uns mit Frau S. und Herr P. in Köln getroffen. Herr P. hat das Gespräch durchgeführt. Er sagte uns, wenn wir eine Immobilien kaufen würden, dann hätten wir eine Sicherheit für die Zukunft, Altervorsorge, Wertzuwachs und und.... an diesem Tag hatte ich eine Selbstauskunft in blanko unterschrieben.

 

Im März 2000 haben wir noch eine Selbstauskunft in blanko unterschrieben und nach Köln geschickt.

Mittlerweile hatte ich das Beratungsgespräch schon fast wieder vergessen, da ich mich entschieden hatte, doch nicht in eine Immobilie zu investieren.

 

Ab März bis Mai wurde ich ständig von S. angerufen mit der Information, dass alles in Ordnung ist. Die Bank hat Darlehen genehmigt. Außerdem wären einige Wohnungen schon verkauft und wir müssten uns schnell entscheiden.

 

Im Mai sind wir wieder nach Köln gefahren. Diesmal hat uns Frau S. und Herr P. noch einmal erklärt wie das alles ablaufen soll. Sie haben uns eine Wohnung, 2-Zi.-Whg, DG, in Magdeburg gezeigt. Den Darlehensvertrag haben wir in blanko unterschrieben. Die beiden Mitarbeiter der Firma DC haben uns auf einem Schmierzettel gezeigt was wir in Zukunft zahlen müssten. Auf Grund der Eigenheimzulage, die wir 8 Jahre lang bekommen würden, plus Mieteinnahme und Steuerersparnisse wäre unser Aufwand 40DM monatlich. Frau S. hat uns zugesagt, dass, wir uns um nichts zu kümmern hätten, alle Rechnungen sollten wir nach Köln schicken und die würden von der Firma CD Immobilien bezahlt werden. Die beide Mitarbeiter der Firma DC Immobilien teilten uns mit, dass wir die Kosten für Notar und Grunderwerbsteuer nicht bezahlen müssten. Dies übernehme alles die Firma DC Immobilien. Nach dem Gespräch hatten wir uns trotzdem noch nicht für einen Wohnungskauf entschieden. Daraufhin wurden wir ständig von Frau S. angerufen, Sie wollte einen Termin mit dem Notar vereinbart aber ich wollte es nicht. Im Juni habe ich dann  doch Frau S. zugesagt, dass sie am 8. Juni nach Fulda kommen könnten.

 

Am 8. Juni 2000 ist Frau S. mit Herr P. zu unserem Wohnung nach Fulda gekommen. Nachmittag sind wir zu einem Notar in Fulda gefahren. Vor dem betreten der Kanzlei, hat mir Herr P. eine Urkunde des Notar G. aus Braunschweig in die Hände gedrückt und sagte zu mir, wenn der Notar fragt ob ich das gelesen habe sollte ich das bejahen. Erst später habe ich die Urkunde gelesen. Es handelte sich um eine Beurkundung bezüglich Modernisierungsbeschreibungen für die Firma Inside Immobilien vom 19.03.1999. Mit dem Notar U., in Fulda, haben wir den Kaufvertrag, über eine Kaufsumme in Höhe von xxxDM unterschrieben. Den Entwurf für den Kaufvertrag hatte Notar G. geschrieben. Guten Gewissens haben wir den Vertrag unterschrieben in der Meinung, dass alles in Ordnung wäre.

 

Am 16.06.2000 hat der Notar G. aus Braunschweig den Vertragsangebot und-annahme mit der Fa. S.I.P. abgeschlossen.

 

Am 21.06.2000 haben wir ein Schreiben von der Fa. INTRUST GmbH Immobilien und Finanzdienstleistungen aus Braunschweig bekommen mit der bitte „nochmals einen Blankodarlehensantrag zu unterzeichen und zurücksenden“.

 

Am 11.07.2000 hat der Notar Gr. aus Magdeburg mit dem Verwalters der I.S.A. eine Zustimmung abgeschlossen.

Am 31.07.2000 haben wir plötzlich eine Schreiben von der Fa. S.I.P. aus Braunschweig bekommen, mit dem Inhalt: Kaufpreis DM xxx

 

Kaufpreisnachlass: xxxDM

 

Im August 2000 hat mich Frau S. angerufen mit der Bitte, dass wir einen neuen Kaufvertrag bei einem anderem Notar abschlissen sollten. Nach meiner Frage warum müssen wir das machen, hat Frau S. gesagt: „Die wollen das so haben“.

 

Am 31.07.2000 haben wir den neuen Kaufvertrag bei Notar Gl. in Fulda abgeschlossen. Alles fing wieder von vorne an. Wieder erhielten wir von den beiden Notaren: G. und Gr. die selben Urkunden.

 

Am 12.09.2000 haben wir den Bescheid über die Grunderwerbsteuer erhalten.

 

Der Meinung, dass alle Rechnungen, wie versprochen, durch die DC Immobilien bezahlt werden, habe ich diese nach Köln geschickt. Während eines Telefongesprächs mit Frau S. hatte Sie mir versprochen, dass alles erledigt wird. Der Schock kam eines Tages im November. Ich fragte Frau S., wann die Rechnungen beglichen werden. Nach einer kurzen Pause hat sich Herr P. gemeldet und sagte: „Juristisch gesehen müssen Sie das selber bezahlen“.

 

Daraufhin habe ich bei meiner Hausbank einen Kredit genommen und im Dezember 2000 alle offenen Rechnungen bezahlt.

 

Am 08.12.2000, nach einem telefonischen Gespräch mit Frau W. aus S.I.P, habe ich die Darlehenszusage als Kopie bekommen. Mit den Schreiben von 20.02.01 hat Fa. S.I.P. die Bereitstellungszinsen in Höhe von xxxsDM übernommen.

 

Im März 2001 haben wir versucht die Darlehensauszahlung zu stoppen. Ende März 2001 hat uns Herr M., Chef von DC Immobilien Köln, besucht. Nach einer ausführlichen Erklärung durch die Firmengruppe Baier und der Fa. S.I.P. im April 2001 haben wir dann doch das Stoppen der Auszahlung aufheben müssen.

 

Am 11.Juli.2001 haben wir ein Schreiben von Rheinhyp Rheinische Hypothekenbank Frankfurt/M. bekommen. Das Schreiben betrifft die Auszahlung und fälligen Leistungen. Dies alles sollte ich aus dem Darlehenvertrag entnehmen. Aber ich habe nie diesen Darlehensvertrag gesehen, noch erhalten.

 

Mit einem Kalkulationsprogramm habe ich mir alles ausgerechnet. Der Schock war perfekt. Keiner von den Leuten: DC Immobilien, Herr B., der Bank, hat mich eingewiesen dass, das alles, solange dauern würde.

 

Am 26.06.01 haben wir den ETW Dodendorferstr. 96, in Magdeburg übernommen. Ab dem 01.07.01 war die Wohnung vermietet bis zum 31.03.2003. Ab 01.04.03 bis 01.10.03 war die Wohnung nicht vermietet gewesen, aber die Zahlungen musste ich weiterhin tätigen.

 

Jetzt ist die Wohnung zwar wieder vermietet aber meine zusätzliche Aufwendungen haben bis jetzt mein ganzen Ersparnisse vernichtet.

 

Die Kopie von dem Darlehensantrag habe ich erst im Februar 2005 bekommen. Die Unterschriften sind zwar unsere aber wir haben dieses Dokument nicht eigenhändig unterzeichnet. Es scheint mir, dass die Unterschriften reinkopiert oder andres manipuliert wurden sind. Bei den Unterschriften sind sowohl oben als auch unten Schattenbildungen zu sehen.

 

Die Geschichte  ist jetzt 10 Jahre alt

Als Rentner, seid Oktober 2008, bin ich nicht mehr in der Lage noch Par guten Jahren das alles zu bezahlen. Nach 5 Jahren weis ich nicht ob ich noch so fit bin wie jetzt.

 

Ich habe viel im Internet nachgelesen über Schulden, Insolvenz und, und...


Ich wäre sehr dankbar für Infos, da ich mir schon sehr den Kopf zerbrochen habe wie ich das alles lösen kann.